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BODY LOOK Modemesse

Author: Lifestyle-Fashion
25.09.2007

BODY LOOK
Internationale Fachmesse für Body-, Beach- und Legwear, Stoffe und Zubehör

(22. bis 24. Juli 2007)

Simplizität trifft Sinnlichkeit – Body- & Beachwear-Trends für Frühjahr/Sommer 2008

Im Rahmen des Trend.Forums auf der Body Look (22. bis 24. Juli 2007) in Düsseldorf präsentiert die Igedo Company die Body- und Beachwear-Trends für die Frühjahr-Sommer-Saison 2008. „Nuances“, „Hypernature“ und „Vitalize“ spiegeln die Stimmung der kommenden Ordersaison wider und vermitteln ein Bild der wichtigsten modischen Entwicklungen.

Farbberuhigung, Harmonisierung und Materialvielfalt kennzeichneten die vergangene Saison und finden im Frühjahr/Sommer 2008 ihre Fortsetzung. Einfachheit, stilistische Klarheit und neutrale Farbigkeit verleihen Materialien, Linien und Proportionen neues Gewicht. Farbe wird dosiert eingesetzt; klare, monochrome Colors finden sich als grafischer Akzent oder kraftvoll und flächig. Oberflächen schimmern, glänzen, weisen Strukturen auf und bieten eine faszinierende Grundlage für die neuen farbigen Neutrals. Beschichtetes trifft auf Natürliches und baut nicht nur optische Spannung auf, sondern auch eine Brücke für den neuen urban-sportiven Ausdruck. Die Silhouette lebt weiterhin vom Kontrast zwischen kurzen, knappen, schmalen Formen und großzügigem Volumen. Plakative Dekoration weicht betonten Schnittlinien, futuristischen Drapierungen und Faltungen. Stilistische Anleihen an die modernen Ideen der 1960er und 1980er Jahre sind nicht zu verleugnen.

Nuances
Klarheit ist in diesem Fall nicht gleichbedeutend mit Kühle, sondern vielmehr mit einer modernen Sinnlichkeit. Im Vordergrund stehen sachliche, klare Proportionen, mit zurückhaltenden Details. Es dominieren vielfarbige, helle Grautöne, die durch bewegte Oberflächen zum Leben erweckt werden. Kühle Töne treffen auf warmes, klares Weiß, Kreide und helle Sandcolors dienen als Fonds oder Zeichnung zu Stein- und Betongrau. Silberne Metallics sind von herausragender Bedeutung, aber auch Aluminium und Zinn spielen mit. Schwarz und Nachtblau werden zurückhaltend platziert, Kobaltblau und saures Gelb setzen Akzente.

Wo Klarheit vorherrscht, gewinnen lebhafte Oberflächen und Strukturen an Bedeutung. Dementsprechend bietet dieses Thema reichlich Raum für Relief- und Rippstrukturen, Pikees, Plissees, Froissées, Craquelés. Geprägte und geknitterte Materialien fehlen ebenso wenig wie Crêpes und Cloqués. Melange- und Effektgarne, Matt-Glanz-Effekte, Metallisés und Beschichtungen hauchen Unis attraktives Leben ein. Dekorationen und Muster kommen nur sparsam oder als flächige Mikrostrukturen zum Zuge. Rhythmisierung findet durch fein gezeichnete Streifen, Ringel oder Buntgewebe statt. Grafisch konturierende Abschlüsse, Kanten, platzierte Drucke, Stickereien und Spitzen (letztere tonig oder grafisch) vertreten die reduzierte Dekoration.

Hypernature
Natürliche Anpassung an das urbane Umfeld steht als Prinzip über diesem Thema, das ganz auf den Kontrast von Natürlichkeit und technischer Anmutung setzt. Hightech-Materialien ermöglichen die gelungene Synthese von modernen Basics und Sportswear-Elementen sowie von Active- und Leisurewear. Farblich stehen natürliche Grün- und Aquatöne (von wässrig bis metallisch) im Vordergrund, die durch Lichtreflexe, schimmernde Oberflächen oder Helligkeiten einerseits natürliche, andererseits synthetische Wirkung erzeugen. Khaki dient als nahezu neutrale Basis für verschiedenste Grünvarianten von pastellig bis klar. Intensive Gelbgrüns und Schwefeltöne verstehen es, Akzente zu setzen, während Rotorange und Electricblue sportiv-dynamisches Flair verbreiten.
Auch die Materialien spielen mit dem Gegensatz von Natur und Hightech. Insgesamt herrschen cleane Warenbilder, Unis und Flächiges vor. Baumwolle trifft auf Silikon, Nylon und Metallfasern. Glanz bringt futuristische Anmutung aufs Tapet, ebenso wie Lack- und PVC-Beschichtungen. Satin und Crêpesatin bieten natürlichen Lüster, Seidiges gesellt sich zu crispem Gewebe. Zellulare Strukturen dienen als Vorlage für Texturen, Prägungen, Stickereien und Spitze, kleinformatige, geometrische Muster erzeugen Rasterstrukturen, Prints warten mit Mikro- und Makroansichten auf. Verfremdung durch Pixel, Camouflage oder Farben spielt eine wichtige Rolle und verleiht natürlichen Vorbildern neue Spannung. Ausbrenner, Ajourmuster und Netzstrukturen bringen sommerliche Leichtigkeit ins Spiel.

Vitalize
Die Klarheit von Formen und Volumen spielen hier die Hauptrolle. Monochrome Farbe findet sich als grafisches, flächiges Statement und knüpft an moderne Kunst und Architektur an. Ein energiegeladenes, dynamisches Thema, bei dem monochrome Einzelteile und Accessoires zu kontrastierenden Outfits zusammengestellt werden können. Auch hier trifft urbaner Casuallook auf Sportlichkeit.

Schwarz und Weiß bilden den Hintergrund für intensive Farben, die mit Pollengelb, Orange, Pink, Violett, Scharlachrot, Himmel- und Royalblau auf die 1960er anspielen. Die Kunst besteht in der richtigen Dosierung! Silber oder Gold sind nicht nur auf Effekthascherei aus, sondern vermitteln Modernität.
Es überwiegen cleane Materialbilder, um die klare Farbwirkung nicht zu mindern. Oberflächen und Strukturen (Mikro, breite Rippe, Netz) betonen die Leuchtkraft der Colors ebenso wie Satinglanz, Matt-Glanz-Effekte oder der Einsatz von Metallic-Garnen. Die Dessinpalette reicht von Streifen und Colorblocks über flächige Grafiken und lineare Zeichnungen bis hin zu grafisch abstrahierten floralen Mustern, Punkten, Op-Art-Motiven und Fotoprints. Interessante Details stellen Kontrastblenden, Kanten, Nähte und Zipper dar. Eine besondere Rolle kommt knalligen und großformatigen Accessoires zu.

Die Body- und Beachwear-Themen für Frühjahr/Sommer 2008 finden sich während der Body Look im Rahmen des Trend.Forums in Halle 15 des Düsseldorfer Messegeländes.

Düsseldorf, 28. Juni 2007
© IGEDO Company GmbH & Co.  & Rene Tillmann


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